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Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit

vom: 25.04.2017

Um in einem Jahr genauso viel zu verdienen wie Männer müssten Frauen rein rechnerisch ein Jahr und drei Monate arbeiten, weil sie im Schnitt ein Fünftel weniger verdienen. Darauf weist der Equal Pay Day hin, der Tag der geschlechtergerechten Bezahlung, der im März deutschlandweit begangen worden ist. Justizminister Maas sagte: "Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern steht zwar im Grundgesetz, ist aber leider in vielen Unternehmen noch immer nicht Wirklichkeit geworden." Laut dem Statistischen Bundesamt verdienen Frauen im Durchschnitt 21 Prozent weniger als Männer.

Das liegt vor allem daran, dass sie häufiger in schlechter bezahlter Teilzeit arbeiten oder in schlechter bezahlten Vollzeitjobs wie der Pflege. Doch auch bei vergleichbaren Qualifikationen, Tätigkeiten und Erwerbsbiografien werden Frauen immer noch um sechs Prozent schlechter bezahlt.

Während in großen Teilen der Wirtschaft die gleiche Entlohnung von Frauen und Männern also noch immer nicht tägliche Wirklichkeit ist, wurde sie in unserem Unternehmen bereits völlig umgesetzt. Bei der service94 GmbH gilt bereits seit langem die völlige Gleichbehandlung der Geschlechter, bei gleicher Bezahlung und gleichen Aufstiegschancen. 

In der Firmenzentrale sind die Bereiche Personal-Management, Account-Management sowie die EDV-Abteilung und die gesamte Mitgliederverwaltung in der Hand weiblicher Führungskräfte. Grundsätzlich haben Männer und Frauen im Bereich der Mitgliederwerbung bei der service94 GmbH gleichwertige Berufschancen und Karriereaussichten. Um das Unternehmen gerade für weibliche Bewerber noch attraktiver zu machen, besteht seit Jahren ein Kindergarten auf dem Firmengelände, der Frauen auch im Bereich Kindererziehung unabhängiger macht.

Die Bundesregierung will das Problem, dass eine Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen existiert und dass es Handlungsbedarf gibt, jetzt neuerlich aufgreifen. Im Januar hat das Kabinett deshalb einen Gesetzentwurf für mehr Lohngerechtigkeit beschlossen. In Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern sollen Beschäftigte in Zukunft  erfahren können, was Kollegen verdienen, die die gleiche Tätigkeit ausüben - das gilt für Frauen ebenso wie für Männer. Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern sollen außerdem regelmäßig Berichte zur Lohngleichheit veröffentlichen.