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Damit der gute Wille tatsächlich zur guten Tat wird

vom: 26.02.2013

service94 über seriöses Fundraising und woran man es erkennt

Hilfsorganisationen sind auf professionelles Fundraising angewiesen. Die "Beschaffung von Mitteln" wird zunehmend ausgelagert und von externen Dienstleistern und ausgebildeten Fundraisern übernommen. Diese übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit, sensibilisieren die Bürgerinnen und Bürger für bestimmte Themen und unterschiedliche Maßnahmen zur Gewinnung von Förderern durch. Die Maßnahmen reichen von kleinen Informationsständen in Fußgängerzonen über Spendenaufrufe im Lokalradio bis hin zur prominent besetzten Fernsehwerbung in der teuersten Werbeminute vor der Tagesschau.

In der berechtigen Erwartung, dass das Geld dort ankommt, wofür es bestimmt ist, spendeten im Jahr 2011 rund 23 Millionen Deutsche 2,9 Milliarden Euro an gemeinnützige Organisationen. (Der Deutsche Spendenrat prognostiziert für das 2012 ein rückläufiges Spendenvolumen, das zweite Jahr in Folge übrigens.)

Zum großen Nachteil aller seriös arbeitenden Vereine und Verbände, die sich im humanitären Bereich, im Naturschutz und im Tierschutz engagieren, sorgen immer wieder Skandale für teils erhebliche Einbußen der Spendeneinnahmen. Spenden, die dringend nötig gewesen wären.

Seriöses Fundraising ist an bestimmte Kriterien gebunden - hier die Maßgaben der service94 GmbH:

Orte:
Die "Haustür - Werbung" gilt in der Fundraising-Branche als veraltet, weil sie als Bedrängnis aufgefasst werden könnte. Informationsarbeit geschieht in der Öffentlichkeit.
Aussehen:
Fundraiser tragen (einheitliche) Berufskleidung, die auf die Organisation, für die sie arbeiten, hinweist. Ihr Aussehen ist gepflegt.
Auftreten:
Fundraiser befolgen bestimmte ethische Grundsätze im Umgamg mit den Angesprochenen. Höflichkeit und Freundlichkeit sind oberstes Gebot, selbstverständlich auch im Falle einer ablehnenden Antwort. Die Themen werden allgemeinverständlich und geduldig erklärt.
Belege:
Seriös arbeitende Fundraiser können (und werden) sich ausweisen. Mit Ausweisen ihres Auftraggebers und der Agentur, für die sie arbeiten.
Mitgliedschaft:
Am sichersten ist es, wenn kein Bargeld angenommen wird. Mitgliedschaften bei Organisationen, bei denen die Beiträge vertraglich festgehalten sind und per Bankeinzugsverfahren an die Hilfsorganisationen weitergeleitet werden, sind am sichersten.
Mitgliederverträge:
Auf ihnen sollten Informationen über Namen und Sitz der Organisation stehen. (Ein direkter Anruf bei der angegebenen Telefonnummer schafft Sicherheit). Ein Widerspruchsrecht sollte ebenso enthalten sein wie Kündigungsbedingungen.

Detaillierte Informationen über die service94 GmbH gibt es jetzt in allgemeinverständlicher Form in der neuen Firmenbroschüre. Sie kann digital oder gebunden unter knaepper[at]dont-want-spam.service94.de angefordert werden.