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Der Umgang mit Fördererdaten verlangt höchste Diskretion

vom: 28.08.2015

Fundraising-Agenturen tragen große Verantwortung

Der Mensch wird als Datenträger immer bedeutsamer. Je mehr Daten er von sich preisgibt, umso wertvoller wird er für die Wirtschaft. Nun dürfte jedem Facebook-Nutzer bekannt sein, dass seine persönlichen Daten gespeichert, verwendet, weitergeleitet und verkauft werden; die Datenschutzbestimmungen in den USA sind längst nicht so streng wie die der Bundesrepublik.
Auch dem Online-Shopper wird schnell klar, dass seine Daten nicht nur exklusiv beim gewählten Shop hinterlegt sind; gerade hat er seinen Sommerurlaub am PC gebucht, poppt Werbung von Reiseagenturen auf, die den nächsten Trip vorschlagen.
Menschen werden mehr oder weniger bewusst zu einem Datensatz: Alter, Wohnort, Familienstand, Vorlieben und Kaufkraft sind schnell erforschte – und gespeicherte! – Fakten unseres Privatlebens.

Wie viel diese Daten wert sind, kann man vermuten, wenn man beispielsweise bei der Firma Schober (www.schober.com) einen „Privatdatenkauf“, tätigen möchte. Es ist ganz einfach: Homepage öffnen, eine Zielgruppe aus den Kategorien Alter, Wohnsituation, Wohnort, mit oder ohne Postkaufneigung und Interessen (Mode, Auto etc.) definieren und schon bekommt man per Mausklick seine spezifische Auswahl: Private Daten von Menschen. Selbstverständlich erst nach Begleichung der Rechnung – Daten haben ihren Wert.

Personenbezogene Daten werden allerdings nicht nur in der virtuellen, sondern auch in der realen Welt erhoben und gespeichert. Ihre bevorzugte Autowerkstatt weiß vermutlich mehr über Sie als Ihr nächster Nachbar. Ob mit Ihren Daten seriös umgegangen wird, erfahren Sie in der Regel nicht; Datenschutz ist Vertrauenssache.

Auch im Fundraising, also in der Fördererwerbung, werden notwendigerweise personenbezogene Daten erhoben. Jedes Mitglied, jeder Förderer muss bestimmte Angaben über sich machen, die digitalisiert, gespeichert und verwendet werden. Diese Daten erfordern optimalen Schutz.
Die service94 GmbH organisiert die Erhebung und den Umgang mit diesen Daten nach strengsten Richtlinien.
Dies beginnt bei den (Förder-)Mitgliedsanträgen, die in Zusammenarbeit mit den einzelnen Organisationen erstellt werden. Grundsätzlich gilt: Nur so viele Daten wie nötig und so wenige wie möglich werden erhoben, gemäß den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes verarbeitet und permanent durch einen externen Datenschutzbeauftragten kontrolliert. Er schult auch die Beschäftigten der service94 GmbH regelmäßig.

Zusätzlich ist ein firmeninterner, speziell geschulter Datenschutzkoordinator für die tägliche Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen verantwortlich.

Auf diese Weise schützen wir die von uns gewonnen Förderer und Mitglieder optimal gegen einen Missbrauch ihrer persönlichen Daten.